Checkliste

... für alle, die einem Welpen ein neues Zuhause geben möchten.

Sind Sie sich ganz sicher und und haben Sie sich das genau überlegt?

 

Die Entscheidung für einen Welpen darf nie aus dem Bauch heraus gefällt werden. Sie übernehmen die Verantwortung für das Wohlergehen eines Lebewesen, das von Ihnen voll und ganz abhängig ist. Sind Sie sich bewusst, was das bedeutet? Sind Sie sich bewusst, dass Sie zum Lebensmittelpunkt Ihres Hundes werden und das Sie ihm viel Zeit und Zuwendung schulden?

 

Ist Ihnen klar, wie viel Arbeit ein Hund bzw. Tier macht?

 



 

Das einzige Tier das garantiert völlig pflegeleicht ist und niemals für Unordnung sorgt, ist ein Stofftier! Ein lebendes Wesen wird immer auch mal etwas kaputt oder schmutzig machen. Sind Sie bereit, ein Häufchen auf dem Teppich oder Erbrochenes mit gelassener Ruhe zu entfernen, über zerbissene Schuhe oder zerkratzte Tapeten hinwegzusehen oder die Haare auf dem Sofa zu ertragen? Ein Tier bleibt immer ein Tier und kann sich nicht gegen seine Natur an Ihre Vorstellungen anpassen.

 

Ist Ihnen klar, wie viel Kosten ein Hund verursacht?

 

Futter, Zubehör wie Leine, Körbchen etc.?

Tierarzt ( regelmäßige Impfungen ), Krankheiten.

 

Ist Ihnen bewusst, wie alt ein Hund werden kann?

 

Ist Ihnen bewusst, das ein Hund über 10-15 Jahre alt werden kann, und dass der Hund während der letzten Lebensjahre ganz besonders viel Zuneigung und unter Umständen auch teure Tierarztbesuche benötigt? Wenn Sie nicht bereit sind, einem Hund mit allen Konsequenzen bis zur letzten Minute seines Lebens zu begleiten, dann bitte seien Sie so fair und verzichten Sie darauf, zum Lebensmittelpunkt eines hilflosen Hundes zu werden.

 

Was geschieht mit dem Hund, wenn Sie verreisen möchten?

Was geschieht mit dem Hund, bei einem Wohnungswechsel?

 

Es gibt wohl kaum eine armsehligere Begründung, einen Hund, der Sie über alles liebt und Ihnen vertraut, wegzugeben, als die Worte:" Wir ziehen um und in der neuen Wohnung sind Haustiere nicht erwünscht ". Würden Sie auch Ihre Kinder in ein Heim geben, weil in der neuen Wohnung keine Kinder erwünscht sind?

Wenn Ihnen nun der Satz auf der Zunge liegt, dass das doch wohl etwas völlig anderes wäre, dann bitte, seien Sie so fair und verzichten Sie auf ein eigenes Haustier.

 

Wenn Sie alle Fragen bedenkenlos abhaken können, steht dem Einzug des neuen vierbeinigen Mitbewohners nichts mehr im Wege!